Die Wirkung von Wasser

18. Juli 2019 | Bad

Wie Wasser auf den Körper wirkt

Heisses uns kaltes Wasser wirken unterschiedlich auf den Organismus. Dabei spielen die kalten oder warmen Reize des Wassers eine grosse Rolle. Eine heilende Wirkung tritt durch die Temperaturunterschiede ein, die auf die Haut einwirken und so den Stoffwechsel anregen.

Die Wirkung von kaltem Wasser
- verengt die Gefässe
- sorgt für Anregung und bringt den Zellstoffwechsel in Schwung
- macht wach
- konzentriert und leistungsfähig
- lindert bestimmte Schmerzen, wirkt positiv bei Verbrennungen, Entzündungen, Kopfschmerzen, Fieber,    Sportverletzung, Verstauchungen, Zerrung und Blutergüssen

Die Wirkung von warmen Wasser
- erweitert die Gefässe
- macht müde und hilft bei Schlafproblemen
- lindert bestimmte Schmerzen, wirkt positiv bei Ischias Problemen, Menstruationsbeschwerden, Kreuzschmerzen, Muskelverspannungen und –krämpfe, Magenschmerzen und Gelenksbeschwerden

Wassertemperatur Faustregeln
Die folgenden Wassertemperaturangaben sollen Ihnen einen kleinen Überblick verschaffen, welche Temperatur wann geeignet ist.

18 bis 25 Grad: Für Erfrischungsduschen oder ganz kurzes Abkühlbad im Sommer.
25 bis 30 Grad: Für tägliches Duschen und Körperreinigung sowie zur gezielten Behandlung bei Gelenkbeschwerden.
37 bis 40 Grad: Ideale Wohlfühltemperatur für ein Wohlfühlbad
40 bis 45 Grad: Geeignet für ein kurzes Bad bei zum Beispiel Muskelverspannung oder Ischiasschmerzen

Eine wichtige Faustregel. Je wärme oder kälter das Bad, desto kürzer sollte die Verweildauer im Bad sein.


Das Bad und die Auswirkung

Jedes warme Bad hat Auswirkung auf den Körper. Die Atmung wird gleichmässiger, die Haut wird besser durchblutet und öffnet Poren, das Herz schlägt schneller, die Gefässe erweitern sich. Ist das Wasser zu heiss und die Wanne zu voll, dann übt das Wasser besonderen Druck auf den Körper aus und beschleunigt die Venentätigkeit. Fühlen Sie sich plötzlich unwohl im heissen Wasser, lasse sie etwas Wasser ab und füllen Sie kaltes nach. Halten Sie Ihre Hände unter das kalte Wasser und legen Sie diese anschliessend auf Ihr Gesicht. Die Abkühlung hilft, falls Ihnen schwindelig wird. Beim Baden wird der Haut Feuchtigkeit entzogen. Sie erkennen diese Wirkung an den schrumpeligen Fingerspitzen. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, das Bad zu beenden.

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